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   Süd-BI’s rufen zur 100. Montagsdemonstration aufSüd-BI’s rufen zur 100. Montagsdemonstration auf  von: Süd-BIs [2014-05-15]
Pressemitteilung vom 15.05.2014
Die Bürgerinitiativen aus Mörfelden-Walldorf, Groß-Gerau, Nauheim, Trebur, Rüsselsheim und die IGF laden zur 100. Montagsdemo ein.

Pressemitteilung der Süd-BIs (Mörfelden-Walldorf, Groß-Gerau, Nauheim, Trebur, Rüsselsheim) und der IGF vom 15.05.2014

Das gemeinsame Anliegen, die kommende 100. Montagsdemonstration am 19. Mai zu einem Erfolg werden zu lassen, einte am Montagabend im Kulturcafé Groß-Gerau die verschiedenen politischen Strömungen der BI-Gruppen aus Mörfelden-Walldorf, Groß-Gerau, Nauheim, Trebur, Rüsselsheim und der Interessengemeinschaft zur Bekämpfung des Fluglärms (IGF) e. V.

Mit der 100. Montagsdemonstration werde – so meinten übereinstimmend verschiedene Teilnehmer - der Wille aller betroffenen Bürger und Gemeinden zum Ausdruck gebracht, sich keinesfalls mit der zynischen, Menschen verachtenden Flughafenerweiterungspolitik der Fraport AG abzufinden. Alle über 80 im BBI zusammengeschlossenen Gruppen vom hessischen Ried bis in die Wetterau, von Mainz und Rhein-Hessen bis in den bayerischen Spessart und den Untermain, fordern einen Rückbau des Frankfurter Flughafens, Verzicht auf das Terminal 3, den Stopp der Airport-City Frankfurt und die Aufhebung aller Luftfahrtsubventionen. Breite Zustimmung über die BI-Gruppen hinaus fänden die Forderungen nach einer Reduzierung der jährlichen Flüge auf 380.000 Bewegungen, nach dem Nachtflugverbot von 22.00 bis 6.00 Uhr, einklagbaren Lärmobergrenzen, die sich an dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgesehenen Lärmgrenzwert von 40 dB(A) orientieren, und nach einer Gesamtbelastungsstudie, auf deren Grundlage Schadstoffobergrenzen festgelegt und Maßnahmen zur Reduzierung ergriffen werden müssten. Unbestritten war auch die Forderung, alle Eingriffe in Natur und Landschaft für Infrastrukturprojekte zu stoppen, um die Lebensqualität im Rhein-Main-Ballungsgebiet zu erhalten und zu verbessern.

Wegen dieser breiten Interessenübereinstimmung in der Region begrüßen die Süd-BI’s , dass über 100 Politiker aus Hessen und Rheinland-Pfalz ihr Erscheinen bei der 100. Montagsdemo zugesagt haben, die damit in aller Deutlichkeit zeigen, dass sie die berechtigten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, der Umwelt- und Naturschutzverbände und der BBI-Gruppen unterstützen. Da viele Presse-, Rundfunk und Fernseh-Teams aus der ganzen Republik ihre Präsenz bei dieser Jubiläumsdemonstration angekündigt haben, ist zu erwarten, dass die Berichte über die Lebendigkeit und Kreativität des Bürgerprotestes gegen diesen unerträglichen Ausbau des Frankfurter Flughafens bundes- und europaweit verbreitet werden. Auch darum werden die örtlichen BI-Gruppen die nächsten Tage bis zum 19. Mai nutzen, um mit Flyern, Plakaten, Infoständen und anderen Aktivitäten noch möglichst viele Bürger des Kreises für die Teilnahme an der 100. Montagsdemo zu werben. Hingewiesen wurde darauf, dass diese Demonstration am kommenden Montag wegen der erwarteten großen Teilnehmerschar sowie auch wegen der veränderten Demonstrationsroute mindestens eine halbe Stunde länger als sonst üblich dauern werde.

Kritik an Fraport-AG-Sponsoring für den „Autofreien Sonntag“ im Kreis Groß- Gerau

Kritisiert wurde von den Teilnehmern des Treffens, dass unter den Sponsoren des „Autofreien Sonntags“ am 18. Mai 2014 im Kreis Groß-Gerau ausgerechnet die Fraport AG zu finden sei. Der „gute Nachbar“ Fraport AG, zeige gar zu wenig Bereitschaft, die von seinen Lärm- und Dreckemissionen betroffenen Menschen in der Region zu entlasten.

Veranstaltung zur Südüberfliegung geplant

Im weiteren Verlauf des Treffens wurden noch mehrere Projekte besprochen, die sowohl von den einzelnen BI-Gruppen als auch von allen Süd-BI-Gruppen gemeinsam für den Sommer und Frühherbst vorgesehen sind. Am brisantesten wird hierbei sicherlich die Veranstaltung zur „Südüberfliegung“ sein. Noch in diesem Sommer wird mit der Entscheidung des BVG gerechnet. Auch im Falle der Bestätigung des Urteils des Hessischen VGH durch das höchste deutsche Verwaltungsgericht zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Südüberfliegung nicht für immer erledigt sein wird, sondern nach einer Übergangsfrist von 390 Tagen in leicht modifizierter Form von der DFS und einer interessierten Mehrheit von Bürgermeistern in der FLK wieder zu den betroffenen Bürgern im Süden und Südwesten des Flughafens zurückgebracht werden wird.

Die Süd-BI’s wollen mit ihrer Veranstaltung auf jeden Fall dazu beitragen - wozu einige Bürgermeister aus dem Kreis Groß- Gerau augenscheinlich nicht in der Lage sind – nämlich dass auch bei unterschiedlichen Detailinteressen alle vom Flughafenausbau betroffene Menschen sich solidarisch gegen die Zumutungen dieses Ausbaus wehren, aber für unvermeidbare Probleme einen gemeinsamen Lösungsansatz finden. Lebensqualität und Gesundheitsschutz für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Rhein-Main- Gebiets sollen zukünftig an erster Stelle stehen, nicht Globalisierungsbestrebungen und Gewinnmaximierung einzelner Fluggesellschaften und der Fraport.

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