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Informationen und Meinungen rund um die Ausbaupläne zum Frankfurter Flughafen
  
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   BBI: Spatenstich ins UngewisseBBI: Spatenstich ins Ungewisse  von: Bündnis der Bürgerinitiativen [2015-10-01]
Eine neue Phase des raum­unver­träglichen Flughafen­ausbaus beginnt: am Montag, 5. Oktober 2015, wird mit einem symbolischen Spaten­stich der Bau des Terminal 3 begonnen.

Pressemitteilung Bündnis der Bürgerinitiativen vom 01.10.2015 (Thomas Scheffler)

Am Montag, 5. Oktober 2015, wird mit einem symbolischen Spatenstich der Bau des Terminal 3 begonnen. Zahlreiche Offizielle wurden eingeladen und bleiben ebenso zahlreich der Veranstaltung mit den verschiedensten Begründungen fern. Die Fraport AG nutzt ihr Baurecht rücksichtslos aus und brüskiert damit die Hessische Landesregierung, insbesondere den Wirtschaftsminister Tareq Al-Wazir. Trotzdem lässt es sich Ministerpräsident Volker Bouffier nicht nehmen, zum Spaten zu greifen.

In der ersten Ausbaustufe soll bis 2022 ein Terminal zur Abfertigung von 14 Millionen Passagieren entstehen. Diese Größenordnung entspricht der Kapazität des Hamburger Flughafens mit rd. 150.000 jährlichen Flugbewegungen. Damit wird erschreckend deutlich, welchen zusätzlichen Belastungen an Fluglärm und Schadstoffen das Rhein-Main-Ballungsgebiet ausgesetzt werden soll.

Das Bauvorhaben ist mit 2,5 bis 3 Milliarden Euro budgetiert. Wie riskant diese Investition ist, zeigt ein Blick auf die Ausbaupläne der Drehkreuze Istanbul (von 51 auf 150 Millionen Passagiere) und Dubai (von 66 auf 200 Mio). Alle großen internationalen Flughäfen versuchen, bei steigender Konkurrenz durch ständige Vergrößerung die Gewinnmargen zu halten. Dies schafft unvermeidlich enorme Überkapazitäten. Es spricht einiges dafür, dass am Frankfurter Flughafen riesige Summen - letztlich Steuergelder - zumindest auf mittlere Sicht in den Sand (respektive Beton) gesetzt werden und eine völlig überdimensionierte Investitionsruine entsteht.

„Die Fraport-Mehrheitsgesellschafter - das Land Hessen und die Stadt Frankfurt am Main - lassen ein wirtschaftliches Vabanquespiel zu. Die Bürger werden wieder einmal für falsche Entscheidungen einstehen müssen und bezahlen auch noch mit ihrer Gesundheit für den fehlgeleiteten politischen Ehrgeiz.“ so Thomas Scheffler, Sprecher des BBI Bündnis der Bürgerinitiativen. „Wir werden jedenfalls weiter im Interesse der Menschen unserer Region - und darüber hinaus - gegen den raumunverträglichen und menschenverachtenden Flughafenausbau kämpfen.“

Für mehr Informationen lädt das Bündnis der Bürgerinitiativen gemeinsam mit Stop-Fluglärm e.V. aus Frankfurt am Main, GEGENWIND2011 Rhein-Main e.V. aus Hochheim am Main und der Initiative gegen Fluglärm Mainz e.V. zu einer Pressekonferenz am kommenden Montag (05.10.2015) um 17:30 Uhr vor Beginn der 151. Montagsdemonstration ein. Treffpunkt: Flughafen Frankfurt Terminal 1 B Abflugebene.


Das „Bündnis der Bürgerinitiativen - Kein Flughafenausbau - Für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“,kurz: BBI, ist ein Zusammenschluss von mehr als 80 Initiativen. Das Bündnis streitet für die Wiedergewinnung und den Erhalt der Lebensqualität der Menschen im Rhein-Main-Gebiet. Es setzt sich für die Schaffung einer lebenswerten Region ein und fordert den Schutz der Menschen vor den schädlichen Auswirkungen des Luftverkehrs und erklärt sich solidarisch mit allen von Verkehrslärmbetroffenen Menschen. Das Bündnis fordert einen verantwortungsvollen Umgang mit der Mobilität.

Die gemeinsamen Ziele sind:

  • Verhinderung des Ausbaus des Frankfurter Flughafens und anderer Flughäfen in der Region
  • Schaffung von nächtlicher Ruhe durch ein absolutes Nachtflugverbot von 22 - 6 Uhr
  • Schaffung von rechtlich einklagbaren Grenzen der Belastung für die Bürgerinnen und Bürger
  • Verursachergerechte Zuordnung von Kosten auf die Luftverkehrsindustrie; Stopp der Subventionen
  • Verringerung der Flugbewegungen auf maximal 380.000/Jahr und der bestehenden Belastungen durch Fluglärm, Luftverschmutzung und Bodenverbrauch durch Flugverkehr im Rhein-Main-Gebiet
  • Stilllegung der Landebahn Nordwest
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