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Informationen und Meinungen rund um die Ausbaupläne zum Frankfurter Flughafen
  
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   BI: NORAH-Studie - erste Erkenntnisse bestätigen die Berechtigung der BBI-Forderungen BI: NORAH-Studie - erste Erkenntnisse bestätigen die Berechtigung der BBI-Forderungen   von: Bündnis der Bürgerinitiativen [2015-10-29 22:00]
Das Bündnis der Bürger­initiativen sieht sich durch die Ergebnisse der NORAH-Studie in seinen Forderungen bestätigt, vor allem beim Nachtflugverbot von 22-6 Uhr. Die Politik wird zum schnellen Handeln aufgefordert.

Pressemitteilung Bündnis der Bürgerinitiativen vom 29.10.2015 (Thomas Scheffler)

Die Ergebnisse der NORAH-Studie wurden heute in Frankfurt am Main der Presse vorgestellt. In drei Modulen hat die Studie die Auswirkungen des Flug-, Bahn- und Straßenlärms auf Belästigung und Lebensqualität, Gesundheit sowie die kognitive Entwicklung von Kindern mehrjährig untersucht.

Es zeigt sich, dass von Fluglärm eine höhere Belästigung ausgeht als von Schienen- und Straßenverkehrslärm. Auch bei kombinierter Lärmbelastung erweist sich der Fluglärm als dominierender Lärmfaktor. Lediglich bei extremem Bahnlärm wie im Rheintal erweist sich dieser lästiger als Straßenverkehrslärm.

Bei den untersuchten gesundheitlichen Auswirkungen des Fluglärms auf Depressionen, Blutdruckwerte, Schlaganfälle und Herzinsuffizienz - insbesondere bei tödlichen Herzinfarkten - hat die Studie Risikoerhöhungen feststellen müssen. Besonders erschreckend sind auch die Ergebnisse des Kinder-Moduls: Bei Grundschulkindern wurden mehrmonatige Verzögerungen in der Leseentwicklung beobachtet.

Die Dominanz des Fluglärms zieht Schlafstörungen für die Flughafenanrainer nach sich. Die Studie bestätigt zwar die positiven Wirkungen der 2011 eingeführten nächtlichen Flugbeschränkungen von 23 bis 5 Uhr gegenüber dem Zustand zuvor. Jedoch sind seit 2011 die Störungen in der Einschlafphase nicht zurückgegangen und in der Aufwachphase haben die Schlafstörungen sogar zugenommen. "Damit ist die Notwendigkeit der Ausweitung eines strikten Nachtflugverbots auf den Zeitraum von 22 bis 6 Uhr erneut wissenschaftlich untermauert." so Thomas Scheffler, Sprecher des BBI Bündnis der Bürgerinitiativen.

Thomas Scheffler weiter: "Jetzt muss gehandelt werden! Die krank machenden Einflüsse des Fluglärms können nicht mehr wegdiskutiert werden. Die NORAH-Ergebnisse bestätigen frühere Studienergebnisse und liefern zusätzliche Erkenntnisse zur gestiegenen Belästigung. Über Jahre hinweg wurden Lärmbetroffene auf die viel zu spät durchgeführte Studie vertröstet. Die Verharmlosungs- und Hinhaltetaktik muss sofort beendet werden."


Das „Bündnis der Bürgerinitiativen - Kein Flughafenausbau - Für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“,kurz: BBI, ist ein Zusammenschluss von mehr als 80 Initiativen. Das Bündnis streitet für die Wiedergewinnung und den Erhalt der Lebensqualität der Menschen im Rhein-Main-Gebiet. Es setzt sich für die Schaffung einer lebenswerten Region ein und fordert den Schutz der Menschen vor den schädlichen Auswirkungen des Luftverkehrs und erklärt sich solidarisch mit allen von Verkehrslärmbetroffenen Menschen. Das Bündnis fordert einen verantwortungsvollen Umgang mit der Mobilität.

Die gemeinsamen Ziele sind:

  • Verhinderung des Ausbaus des Frankfurter Flughafens und anderer Flughäfen in der Region
  • Schaffung von nächtlicher Ruhe durch ein absolutes Nachtflugverbot von 22 - 6 Uhr
  • Schaffung von rechtlich einklagbaren Grenzen der Belastung für die Bürgerinnen und Bürger
  • Verursachergerechte Zuordnung von Kosten auf die Luftverkehrsindustrie; Stopp der Subventionen
  • Verringerung der Flugbewegungen auf maximal 380.000/Jahr und der bestehenden Belastungen durch Fluglärm, Luftverschmutzung und Bodenverbrauch durch Flugverkehr im Rhein-Main-Gebiet
  • Stilllegung der Landebahn Nordwest
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