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   Früh um fünf ist Fluglärm sehr gefährlichFrüh um fünf ist Fluglärm sehr gefährlich  von: ZRM EXTRABLATT [2015-12-17 12:04]
Fluglärm macht krank: auf einer Informationsveranstaltung der Zukunft Rhein-Main (ZRM) erklärten die Wissenschaftler den 200 Besuchern die Ergebnisse der NORAH-Studie.

Jetzt sagen auch Wissenschaftler: Fluglärm macht Menschen krank. Von Infarkten, Stress, Krebs spricht die NORAH-Studie. Die Ergebnisse erklärten die Autoren den 200 Besuchern in der Flörsheimer Stadthalle.

Gut 200 Menschen informierten sich in der Flörsheimer Stadthalle über Ergebnisse der NORAH-Studie. Details stehen auf www.laermstudie.de

Ein um 13 Prozent erhöhtes Herzinfarktrisiko ist schon Anlass zur Besorgnis. Es tritt ein, wenn gesunde Menschen zwischen 22 und 6 Uhr einem Dauerschallpegel von 50 bis 55 dB(A) ausgesetzt sind. Schon bei 40 bis 45 dB(A) erhöht sich das Risiko für Herzinfarkte um sieben Prozent. Bei einem Lärmpegel von 55 bis 60 dB(A) zwischen 5 und 6 Uhr früh ist das Herzinfarkt-Risiko sogar um 25 Prozent erhöht, fanden die Wissenschaftler heraus.

Vor allem nachts muss es am Flughafen also leiser werden. »Wir sprechen uns für eine Nachtruhe zwischen 22 und 6 Uhr aus«, sagte Jördis Wothge, Lärm-Expertin beim Bundesumweltamt - und alle Experten in der Flörsheimer Stadthalle nickten.

Die Initiative Zukunft Rhein-Main (ZRM), in der Landkreise, Kommunen und andere Interessenvertretungen gegen den Fluglärm zusammengeschlossen sind, hatte Wissenschaftler eingeladen, um die Erkenntnisse aus der 2500 Seiten dicken Studie zu erläutern.

NORAH bedeutet »Noise-related Annoyance, Cognition and Health« (Zusammenhänge zwischen Lärm, Belästigung, Denkprozessen und Gesundheit). Über 5 Jahre hinweg befragten die Experten Flughafen-Anwohner, maßen deren Blutdruck und Schlafqualität, werteten mehr als eine Million Patientendaten von Krankenkassen aus.

Alles in allem hat die Belästigung durch Verkehrslärm am Flughafen ein »Riesen-Ausmaß«, fasste Rainer Guski zusammen. Der Professor aus Bochum hatte die zehn Millionen Euro teure Mammut-Studie organisiert.

Guski äußerte sich befremdet über Fraport- Chef Stefan Schulte. Der hatte behauptet, dass laut Studie die Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafens keine Angst um ihre Gesundheit haben müssten. Richtig sei - leider - das Gegenteil. Die Studie heizt die Debatte um Verkehrslärm erst richtig an.

2017 werden die Grenzwerte des Fluglärmschutzgesetzes überprüft. Dazu ist die NORAH-Studie hilfreich.

Mehr zur Studie siehe  Folgebeitrag.



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