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   BUND fordert Veröffentlichung der BahnstudieBUND fordert Veröffentlichung der Bahnstudie  von: (BUND Hessen) [2002-12-06 10:43]
Scheitert die Verlagerung der Nachtflüge auf den Hahn ?
Scheitert die Verlagerung der Nachtflüge auf den Hahn ?

Pressemitteilung zum Flughafensystem Frankfurt/M.-Hahn

Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert vom Land Hessen die Veröffentlichung der Studie zur geplanten schnellen Schienenverbindung zwischen den Flughäfen Frankfurt/M. und Hahn. "Die Geheimniskrämerei von Wirtschaftsminister Posch ist weder akzeptabel noch nachvollziehbar", kritisiert BUNDvorstandssprecherin Brigitte Martin. Scheitert die zügige Realisierung der neuen Bahnverbindung, kann das von den Ländern Hessen und Rheinlad-Pfalz beantragte Flughafensystem voraussichtlich nicht genehmigt werden. In diesem Fall entfiele auch die rechtliche Voraussetzung zur Verlagerung der Nachtflüge von Frankfurt zum Hahn.

Mit Schreiben vom 2.12.02 verweigerte das Hessische Wirtschaftsministerium dem BUND die Übersendung der seit Ende November vorliegenden Machbarkeitsstudien der Bahntochter DE Consult Karlsruhe zur neuen Bahnstrecke zwischen den Flughäfen Frankfurt und Hahn. Das Ministerium begründet seine Haltung damit, dass die Studie nur als "internes Arbeitsexemplar" vorliege. Den BUND überzeugt dieses Argument nicht. "Was will die Landesregierung verbergen", fragt BUNDvorstandssprecherin Brigitte Martin. Gerade die Schlüsselrolle der Bahnverbindung für die Flughafenentwicklungen in Frankfurt und Hahn macht eine öffentliche Diskussion über Einzelheiten des Bahn-Konzeptes erforderlich.

Einen zusätzlichen Grund zur Veröffentlichung der Studie ergibt sich für den BUND aus dem Antrag des Landes zur Aufnahme der nun untersuchten, neuen Streckenführung in den Bundesverkehrswegeplan. Dieser Plan wird im Deutschen Bundestag beraten und beschlossen. Die Abgeordneten werden die notwendigen Millionenbeträge zum Bau der neuen Bahnstrecke nur bereitstellen, wenn sie die Studie vorher ausführlich prüfen können. "Kein Parlamentarier wird für eine Planung, die er nicht kennt, einen Blankoscheck ausstellen", kritisiert Brigitte Martin den hessischen Wirtschaftsminister Dieter Posch

Der BUND vermutet, dass das Konzept der DE Consult Widerstände bei den Anrainer hervorrufen wird, denn schnell fahrende Züge sind in der Nähe von Orten wegen ihrer Lärmentwicklung problematisch. Für den Bereich der Städte Raunheim, Rüsselsheim, Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg und Mainz ist eine ortsferne Streckenführung aber weder möglich noch sinnvoll. Falls vorhandene Gleise genutzt werden, hat dies, wie das Beispiel der "Riedstrecke" von Frankfurt nach Mannheim zeigt, Auswirkungen auf den Takt im Nahverkehr. Unterschiedliche schnelle Züge führen dort zu ständigen Verspätungen im Nahverkehr, weil dieser die ICE passieren lassen muss.

Internet-Links: www.bund-hessen.net
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