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Informationen und Meinungen rund um die Ausbaupläne zum Frankfurter Flughafen
  
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   BBI: Solidarität mit den GCS-Mitarbeitern BBI: Solidarität mit den GCS-Mitarbeitern   von: Bündnis der Bürgerinitiativen [2015-09-15]
Das Bündnis der Bürger­initia­tiven unterstützt die Gebäudereiniger bei der Fraport-Tochter GCS, die um bessere Arbeitsbedingungen kämpfen.

Pressemitteilung Bündnis der Bürgerinitiativen vom 15.09.2015 (Thomas Scheffler)

„Basis unseres täglichen Handelns sind die Fraport-Grundwerte Rechtschaffenheit, Integrität, Vertrauenswürdigkeit, Verantwortlichkeit, Transparenz, Loyalität und Fairness. Des Weiteren bekennen wir uns zur Einhaltung der Prinzipien des UN Global Compact in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung.“ Mit diesen hehren Worten leitet die Fraport AG ihren Verhaltenskodex für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.

Wie jedoch die Realität am Frankfurter Flughafen aussieht, zeigt der Westdeutsche Rundfunk in seiner Reportage "Ausgetrickst und Abgezockt". Die Gebäudereiniger der Fraport-Tochter Gesellschaft für Cleaning Service GmbH & Co (GCS) müssen unter ekelerregenden Umständen ihre schwere Arbeit verrichten. Langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen aus dem Arbeitsverhältnis gedrängt und ihrer Existenzgrundlage beraubt werden. Auf der 148. Montagsdemonstration am 14. September 2015 hat die GCSMitarbeiterin Nevin Yacingediz über die Schikanen berichtet, denen die GCS-Mitarbeiter ausgesetzt sind. Sie haben sich gegen die Abschiebung in eine Fremd-Gesellschaft gewehrt und ihren Verbleib in der Fraport-Tochtergesellschaft erstritten. Viele GCS-Reinigungskräfte leiden unter den Anspannungen und sind gesundheitlich angeschlagen.

„Schämt sich eigentlich niemand im Fraport-Management, dass im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die Missstände und der skandalöse Umgang mit den Mitarbeitern so drastisch dokumentiert werden? Sehen so die mit dem Flughafenausbau versprochenen Arbeitsverhältnisse aus?“ fragt Thomas Scheffler, Sprecher des BBI Bündnis der Bürgerinitiativen. „Wir richten an die Mehrheitseigentümer - nämlich das Land Hessen und die Stadt Frankfurt - die Aufforderung, diesen unmenschlichen, nur auf Profit ausgerichteten Umgang mit den Mitarbeitern umgehend zu beenden. Fraport bezeichnet sich als 'guter Nachbar' und zerstört dabei den Lebensraum einer gesamten Region. Genauso ist auch Fraport-Verhaltenskodex nur eine leere Worthülse, Menschen sind für Fraport nichts wert. Das Bündnis der Bürgerinitiativen erklärt sich solidarisch mit den GCS-Mitarbeitern.“


Das „Bündnis der Bürgerinitiativen - Kein Flughafenausbau - Für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“,kurz: BBI, ist ein Zusammenschluss von mehr als 80 Initiativen. Das Bündnis streitet für die Wiedergewinnung und den Erhalt der Lebensqualität der Menschen im Rhein-Main-Gebiet. Es setzt sich für die Schaffung einer lebenswerten Region ein und fordert den Schutz der Menschen vor den schädlichen Auswirkungen des Luftverkehrs und erklärt sich solidarisch mit allen von Verkehrslärmbetroffenen Menschen. Das Bündnis fordert einen verantwortungsvollen Umgang mit der Mobilität.

Die gemeinsamen Ziele sind:

  • Verhinderung des Ausbaus des Frankfurter Flughafens und anderer Flughäfen in der Region
  • Schaffung von nächtlicher Ruhe durch ein absolutes Nachtflugverbot von 22 - 6 Uhr
  • Schaffung von rechtlich einklagbaren Grenzen der Belastung für die Bürgerinnen und Bürger
  • Verursachergerechte Zuordnung von Kosten auf die Luftverkehrsindustrie; Stopp der Subventionen
  • Verringerung der Flugbewegungen auf maximal 380.000/Jahr und der bestehenden Belastungen durch Fluglärm, Luftverschmutzung und Bodenverbrauch durch Flugverkehr im Rhein-Main-Gebiet
  • Stilllegung der Landebahn Nordwest
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