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   BBI: Irritierende Pressemitteilung der FluglärmkommissionBBI: Irritierende Pressemitteilung der Fluglärmkommission  von: Bündnis der Bürgerinitiativen [2017-08-27]
Das Bündnis der Bürger­initiativen widerspricht einigen Aussagen in der Presse­mitteilung der Fluglärm­kommission zur Sitzung über das DFLD-Fluglärm­monitoring.

Pressemitteilung Bündnis der Bürgerinitiativen vom 27.08.2017 (Thomas Scheffler)

Die Mitglieder der Frankfurter Kommission zur Abwehr des Fluglärms, kurz "Fluglärmkommission–FLK", konnten sich auf der Sondersitzung am 16. August 2017 ein Bild von der Lärmerfassungsmethode des Deutschen Fluglärmdienstes DFLD machen. Der DFLD hat mit aufwändiger Methodik über die Analyse der Radarspuren der Flugzeuge ein Monitoringinstrument aufgebaut, das es ermöglicht, präzise bis auf eine Grundfläche von 100 x 100 Metern genau die Fluglärmbelastung zu erfassen.

Das BBI Bündnis der Bürgerinitiativen begrüßt das große Interesse, mit der die Arbeit des DFLD zur Kenntnis genommen und diskutiert wurde. Das Bündnis fordert die Fluglärmkommission und das Hessische Wirtschaftsministerium auf, für die hervorragende Arbeit des DFLD finanzielle Mittel bereitzustellen. Ebenfalls sollte dem DFLD das notwendige Datenmaterial uneingeschränkt zur Verfügung gestellt werden, um dieses Monitoringsystem zu verfeinern und weiter zu entwickeln.

Die  Pressemitteilung, die im Anschluss an die Sitzung durch die FLK-Geschäftsführung verbreitet wurde, hat jedoch Feststellungen und Interpretationen zum Inhalt, die in den veröffentlichten Sitzungsunterlagen nicht behandelt werden und auch nicht Gegenstand von auf der Sitzung gefassten Beschlüssen des Treffens sind. Diese Behauptungen können nicht ohne Widerspruch bleiben.

Weder ist eine Aussage zum problematischen Frankfurter Fluglärmindex (FFI) in den Unterlagen enthalten, noch ist die Zielrichtung thematisiert, sich bei Maßnahmen des aktiven Schallschutzes auf die Hochbetroffenen im Nahbereich des Flughafens zu konzentrieren. Zu den Aufgaben der FLK gehört es, sich auch um die Reduzierung der Belastungen der mäßig Betroffenen zu kümmern. Die in unterschiedlicher Intensität Betroffenen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Allen Betroffenen helfen nur strikte Nachtflugverbote von 22 bis 6 Uhr und eine deutliche Reduzierung der Zahl der Flugbewegungen.

"Empörend ist die abschließende Feststellung, dass Fluglärmbelastung auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. Sind in der Fluglärmkommission die Ergebnisse der NORAH-Studie und der anerkannten Lärmwirkungsforschung immer noch nicht angekommen?" fragt BBI-Sprecher Thomas Scheffler. "Unser Fazit lautet: Die Arbeit des Deutschen Fluglärmdienstes ist ein großer Schritt nach vorne bei der Erfassung des Fluglärms und ein wichtiger Beitrag für die Bemühungen aller Betroffenen - von Mainz bis Aschaffenburg - gegen die gesundheits- und klimaschädigenden Auswirkungen des Frankfurter Flughafens und des Luftverkehrs im allgemeinen."


Das "Bündnis der Bürgerinitiativen - Kein Flughafenausbau - Für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr", kurz: BBI, ist ein Zusammenschluss von mehr als 80 Initiativen. Das Bündnis streitet für die Wiedergewinnung und den Erhalt der Lebensqualität der Menschen im Rhein-Main-Gebiet. Es setzt sich für die Schaffung einer lebenswerten Region ein und fordert den Schutz der Menschen vor den schädlichen Auswirkungen des Luftverkehrs und erklärt sich solidarisch mit allen von Verkehrslärmbetroffenen Menschen. Das Bündnis fordert einen verantwortungsvollen Umgang mit der Mobilität.

Die gemeinsamen Ziele sind:

  • Verhinderung des Ausbaus des Frankfurter Flughafens und anderer Flughäfen in der Region
  • Schaffung von nächtlicher Ruhe durch ein absolutes Nachtflugverbot von 22 - 6 Uhr
  • Schaffung von rechtlich einklagbaren Grenzen der Belastung für die Bürgerinnen und Bürger
  • Verursachergerechte Zuordnung von Kosten auf die Luftverkehrsindustrie; Stopp der Subventionen
  • Verringerung der Flugbewegungen auf maximal 380.000/Jahr und der bestehenden Belastungen durch Fluglärm, Luftverschmutzung und Bodenverbrauch durch Flugverkehr im Rhein-Main-Gebiet
  • Stilllegung der Landebahn Nordwest
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