StartseiteStartseite
 Neueste DokumenteNeueste Dokumente
Aktuelle Themen:
 Nacht­flug­ver­botNacht­flug­ver­bot
 FluglärmFluglärm
 Ausbau in der PolitikAusbau in der Politik
 Klagen gegen AusbauKlagen gegen Ausbau
 ProtestaktionenProtestaktionen
 PFV LandebahnPFV Landebahn
Service-Infos:
 Fluglärm-InfosFluglärm-Infos
 Schall­schutz­pro­grammSchall­schutz­pro­gramm
 FluglärmbeschwerdenFluglärmbeschwerden
 ...
 NewsletterNewsletter
 NutzungsregelnNutzungsregeln
 ImpressumImpressum
 DatenschutzerklärungDatenschutzerklärung
 Suchen ...
www.Flughafen.Unser-Forum.de
Informationen und Meinungen rund um die Ausbaupläne zum Frankfurter Flughafen
  
Das Eintragen eigener Beiträge oder beantworten vorhandener Beiträge ist derzeit gesperrt.
   Stadt Mainz tritt der "Bundesvereinigung gegen Fluglärm" beiStadt Mainz tritt der "Bundesvereinigung gegen Fluglärm" bei  von: Stadt Mainz [2012-02-23 09:00]
Pressemitteilung vom 23.02.2012
Die Stadt Mainz hat beschlossen, der BVF beizutreten, die sich mit hoher Fachkompetenz für mehr Schutz vor Fluglärm einsetzt.

Hohe Fachkompetenz – starkes Gegenwicht zur Luftverkehrslobby

Mit Zustimmung des Stadtvorstandes trat die Stadt Mainz im Verlauf der letzten Woche der „Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) e.V.“ bei. Der Stadtrat der Stadt Mainz hatte bereits am 02.02.2000 einstimmig beschlossen, weitere Zunahmen des Fluglärms nicht zu tolerieren und mit allen Mitteln hiergegen vorzugehen. Seit diesem Tage kämpft die Stadt Mainz in vielen Allianzen gegen die Folgen des Flughafenausbaus und sieht in der BVF-Mitgliedschaft einen weiteren Mosaikstein, um gegen die Verlärmung durch Fluglärm zu kämpfen und den bestmöglichen Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm zu garantieren.

Bürgermeister Günter Beck und Umweltdezernentin Katrin Eder begrüßen diesen Schritt ausdrücklich: „Die Bundesvereinigung stellt ein dezidiertes Gegenwicht zur Luftverkehrslobby dar, deren Akteure ja bekanntlich sogar in den zuständigen Ministerien an der Formulierung von Passagen des neuen Fluglärmgesetzes mitwirken durften. Es ist zwingend, sich in allen nur denkbaren Bereichen zu vernetzen und jeden möglichen Schritt zu unternehmen, um weitere Belastungen des Lebensraumes der Menschen in der Region zu verhindern.“

Die Stadt Mainz unterstütze ausdrücklich die Zielsetzungen der BVF, die klar formuliere, dass sich die Ausdehnung der Flughäfen an der zulässigen Umweltkapazität ausrichten müsse: „Dies bedeutet nichts anderes, als dass eine Grenze des Zumutbaren aufgrund faktischer Gegebenheiten existiert. In Frankfurt ist diese Schraube schon überdreht“, so Beck und Eder. Der Mensch genieße Vorrang, das Recht auf Nachtruhe sei höher anzusiedeln als das „Pochen auf ein vermeintliches Anrecht auf Nachtflüge“.

Mit dem Beitritt zur Bundesvereinigung für Fluglärm profitiert die Stadt Mainz ergänzend über deren Vertretung in den Fluglärmkommissionen, der Mitgliedschaft in Beratungsausschuss beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung. Dieser Ausschuss wird stets vor dem Erlass von Rechtsverordnungen zum Luftverkehr angehört - die BVF e.V. kann sich hier mithin mit ihren Positionen deutlich artikulieren. Eder: „Es war an der Zeit, sich auch des Sachverstandes der Bundesvereinigung zu bedienen. Sie veranstaltet Seminare, berät Mitglieder in ausführlicher Form und kennt sich in der Anwendung von Regelwerken in Rechtsprechung und Technik in herausragender Form aus. Wir betonen damit nicht nur unsere Unterstützung für die Ziele der Bundesvereinigung, sondern nutzen auch die Gelegenheit, die Fachkompetenz der Vereinigung zu nutzen - und dies zu sehr günstigen Konditionen.“

Der Jahresbeitrag für Kommunen mit mehr als 100.000 Bewohnern beläuft sich auf 800 Euro pro Jahr. Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. mit Sitz in Mörfelden-Walldorf bekennt sich ausdrücklich zur Förderung des Umwelt- und Landschaftsschutzes sowie des Schutzes der Bevölkerung vor Fluglärm und anderen nachteiligen Auswirkungen des Luftverkehrs in der Umgebung von Flughäfen.

Umweltdezernentin Katrin Eder abschließend: „Engen Kontakt pflegen wir schon seit langer Zeit, daher haben wir einen überfälligen Schritt nachgeholt und freuen uns auf die künftige Kooperation.“

 MainzMainz
 Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF)Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF)
Dokumente/Seiten/... die weiterhelfen könnten:
    BFV: Falsche Zahlen zur Novellierung des FluglärmgesetzesBFV: Falsche Zahlen zur Novellierung des Fluglärmgesetzes 
    BVF: Entwurf für neues Fluglärmgesetz keine LösungBVF: Entwurf für neues Fluglärmgesetz keine Lösung 
    BVF: Schreiben an Bundespräsident zum neuen FluglärmgesetzBVF: Schreiben an Bundespräsident zum neuen Fluglärmgesetz 
    BFV zur Novellierung des FluglärmgesetzesBFV zur Novellierung des Fluglärmgesetzes 
    BBI fordert: Entwurf für neues Fluglärmgesetz so nicht verabschieden!BBI fordert: Entwurf für neues Fluglärmgesetz so nicht verabschieden! 
Wir freuen uns über Ihre Fragen und Ihr Feedback per Tel.: 06074 - 49 28 04 oder  per E-Mail
Lese-Empfehlung:  Immer mehr Urlaubsflüge starten nachtsImmer mehr Urlaubsflüge starten nachts