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  2002-08-29:  Unser Himmel hat GrenzenUnser Himmel hat Grenzen  von: VBe [2002-08-15 14:15]
BI-Dreieich fühlt "Berliner Köpfen" auf den Zahn
BI-Dreieich fühlt "Berliner Köpfen" auf den Zahn
Zeit: Do, 2002-08-29 19:00 
Ort:Dreieich
Bürgerhaus Sprendlingen
Veranstalter:Bürgerinitiative Dreieich
Kontakt:Barbara Simon

Am Donnerstag, den 29. August, legt die BI nach der Sommerpause wieder los und mischt sich sofort mit einer Veranstaltung in den Wahlkampf ein. Dass die Bundestagsabgeordneten gerne und viel fliegen, ist spätestens seit der Miles&More-Affäre bekannt. "Da wird es vielleicht dem einen oder anderen Vielflieger nicht leicht fallen, sich als Kandidat aus der Region eindeutig zum Flughafenausbau zu positionieren", vermutet Barbara Simon von der BI Dreieich.

Für erfrischende Statements und Diskussionen geben die Ausbaukritiker jedenfalls den vier "Berliner Köpfen" aus Stadt und Kreis Offenbach am 29.August reichlich Gelegenheit: Uta Zapf (SPD), Dr. Klaus Lippold (CDU), Oliver Stirböck (FDP) und Vecih Yasaner (Grüne) sind die Kandidaten für den Wahlkreis und müssen sich an diesem Abend dem Thema Flughafenausbau Rhein-Main stellen.

Eingeleitet wird der Abend durch einen hochkarätigen Vortrag von wissenschaftlicher Seite: Dr. Karl-Otto Schallaböck vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie e.V. wird die Zusammenhänge zwischen Flugverkehr und Ökologie darstellen. "Das ist bisher leider viel zu wenig in der Ausbaudiskussion beachtet worden", bedauert Simon. Wie stark jedoch die Fliegerei zur Erderwärmung beitrage, zeige eine gerade erst veröffentlichte Studie aus den USA. Wissenschaftler der Universität Wisconsin erfassten die Daten an den drei flugfreien Tagen nach dem 11. September, als wegen der Terroranschläge in den USA keine Maschinen fliegen durften. Diese Messungen verglichen sie mit den Daten aus 4.000 Wetterstationen aus den Tagen davor und danach, sowie Daten aus den Jahren 1971 bis 2000. Das Ergebnis: 1,1 Grad mehr Temperaturdifferenz macht das Fehlen der Kondensstreifen aus. "Klingt auf den ersten Blick wenig, ökologisch und klimatisch gesehen ist das jedoch eine ganze Menge: Die Fliegerei trägt also mit zur Erderwärmung und damit zu den aktuellen Wetterkatastrophen wie in Östereich bei", so Simon.

Bezogen auf die Situation im Rhein-Main-Gebiet wollen die Bürgerinitiativen von den Politikern aber noch mehr wissen: Glaubt die Politik etwa noch an die Mär von der Jobmaschine? Wieviel Kerosin, Lärm und Abgase sollen die Menschen in der Rhein-Main-Region noch aushalten? Wie kann man in Berlin steuern, um die Bevölkerung vor der expandierenden Luftverkehrsindustrie zu schützen?

Wollen Sie Ihre persönlichen Fragen an die Politiker schon im Vorfeld an uns schicken? Dann bitte per Mail an keinausbau@aol.com.

Internet-Links: www.keinAusbau.de
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