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Informationen und Meinungen rund um die Ausbaupläne zum Frankfurter Flughafen
  
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   Fachleute bestätigen: Die ``Flughafenmediation´´ war gar keine !Fachleute bestätigen: Die ``Flughafenmediation´´ war gar keine !  [2000-08-30]
Jahrestagung des Bundesverbandes Mediation in Hattersheim
Jahrestagung des Bundesverbandes Mediation in Hattersheim
Die Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau sowie die Naturschutzverbände mussten sich häufig für die Nicht-Teilnahme am Mediationsverfahren rechtfertigen. Ihnen wurde oft mangelnde Kooperationsbereitschaft sowie eine reine Protesthaltung vorgeworfen.

Jetzt - ein halbes Jahr nach Abschluss des Mediationsverfahrens - wurden die Argumente der Ausbaugegner für die Nicht-Teilnahme von kompetenter Seite bestätigt. "Die Landesregierung hat ein gutes Wort für eine falsche Sache gewählt" sagte der Vorstand des Bundesverbandes Mediation bei seiner Jahrestagung in Hattersheim.
Weiter heißt es: "Beim Flughafen-Verfahren seien keine professionellen Vermittler beteiligt gewesen". "Die Verhandlungsteilnehmer seien nicht neutral gewesen und wichtige Interessengruppen waren nicht vertreten". "Zudem behielten sich Landesregierung und Flughafen AG vor, das Ergebnis zu beachten oder zu verwerfen" (z.B. Nachtflugverbot/Rückbau der Startbahn West). "All dies stehe im krassen Gegensatz zu den Prinzipien einer echten Konfliktvermittlung." Oder vereinfacht gesagt: " Die Flughafenmediation war gar keine".

Der Fraktionsvorsitzende der FDP Landtagsfraktion und strenger Ausbaubefürworter, Jörg-Uwe Hahn, hatte die Mediatoren gar für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen. Und nun diese vernichtende Bewertung für das sogenannte beispielhafte Frankfurter Modell.

Wir Bürgerinitiativen fordern nun keine neue Mediation. Wir sagenunmissverständlich nein zu einem weiteren unverantwortlichem Flughafenausbau. Wir fordern ein absolutes Nachtflugverbot von 22.00 ? 6.00 Uhr.

Die Menschen, die in der Umgebung des Rhein-Main-Flughafens leben, müssen an den Entscheidungen die sie unmittelbar betreffen beteiligt werden. Die Entscheidung über den Flughafenausbau kann nicht aufgrund eines höchst fragwürdigen Mediationsverfahren getroffen werden. Schließlich sind sie außer Fluglärm noch zusätzlich anderen Lärmquellen (Straßenverkehrslärm und Schienenlärm) ausgesetzt. Der Generalverkehrsplan des Umlandverbandes Frankfurt (UVF) prognostiziert bis zum Jahr 2015 eine Zunahme von 11,5% für den motorisierten Individualverkehr und von 21% für den öffentlichen Verkehr. Und in diesen Zahlen ist der Flughafenausbau noch nicht enthalten.


Die Rhein-Main-Region muss lebenswert bleiben. Die Lebensqualität in dieser Region darf nicht unter einem Mantel aus Lärm, Beton und Abgasen begraben werden.


Gerhard Steckenreiter
Für die Bürgerinitiative Mörfelden-Walldorf


Bürgerinitative gegen die Flughafenerweiterung Frankfurt / Main
Ortsgruppe Moerfelden-Walldorf
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