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   BBI: "Ein Dokument der Erfolglosigkeit und Kapitulation vor dem Fluglärm"BBI: "Ein Dokument der Erfolglosigkeit und Kapitulation vor dem Fluglärm"  von: Bündnis der Bürgerinitiativen [2018-01-30]
Das Bündnis der Bürger­initiativen hält wenig vom neuen FFR-Maßnahmen­paket zum aktiven Schallschutz. Ohne grundlegende Änderungen beim Flugverkehr sei kein wirksamer Lärmschutz möglich

Pressemitteilung Bündnis der Bürgerinitiativen vom 30.01.2018 (Thomas Scheffler)

Das FFR Forum Flughafen und Region (FFR) hat sein erneuertes Konzept für einen aktiven Schallschutz vorgestellt. Bei allem Respekt vor der Arbeit der Expertengruppe ist der Bericht ein Dokument der Erfolglosigkeit und der Kapitulation vor der immer größer werdenden Verlärmung des Rhein-Main-Ballungsraums.

In aufwändig gestalteten Broschüren werden Maßnahmen vorgestellt, die entweder als Prüfaufträge und Forschungsprojekte vergeben werden sollen oder die sich bereits im Regelbetrieb befinden. Bei letzteren sollten doch eigentlich Entlastungen für die Betroffenen feststellbar sein. Das Ergebnis dieser Maßnahmen liegt jedoch bei nahezu Null. Zum Beispiel lag der bei der Messstation Frankfurt-Sachsenhausen gemessene Dauerschall (Gesamtlärm von 00 bis 24 Uhr) am 18.01.2018 mit 65,0 db(A) höher als der am 18.01.2012 mit 58,3 db(A) gemessene Pegel. Im Jahr 2012 sind am Stichtag Einzelschallereignisse von 78 db(A), in 2018 sogar von 95 db(A) gemessen worden. Von einer Verbesserung kann bei diesen Zahlen wirklich nicht geredet werden.

Als Instrument einer Beteiligung der Betroffenen wird ein Lokales Konsultationsverfahren gepriesen. „Die Verlegung von Flugrouten über weniger dichtbesiedelte Regionen kann zwar dichter besiedelte Gebiete entlasten, dafür steigt aber der Fluglärm für Anwohner in der Nähe der neuen Flugroute.“ heißt es in den Hintergrundinformationen des FFR (Seite 4). Flugroutenverlegungen führen nur zu Lärmverlagerungen, mindern jedoch den Gesamtlärm nicht und sind damit kein taugliches Mittel. Dennoch soll diese Maßnahme auf die Spitze getrieben werden. Statt für Lärmminderungen zu sorgen, sollen sich die Kommunen untereinander streiten wer wieviel Lärm (er)trägt.

„Die vergeblichen Bemühungen um wirksamen aktiven Lärmschutz zeigen deutlich, dass nur eine Aufgabenbeschränkung (Befriedigung des geschäftlichen und touritischen Reisebedarfs der Region, Einschränkung der Drehkreuzfunktion), eine Reduzierung der Flugbewegungen auf jährlich 380.000 Flüge und ein striktes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr zu einer Entlastung der Flughafenanrainer führen wird.“so Thomas Scheffler, Sprecher des BBI Bündnis der Bürgerinitiativen. „Der vielzitierte Kampf um jedes Dezibel ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel und kann nicht ohne grundlegende Änderungen erfolgreich sein.“


Das "Bündnis der Bürgerinitiativen - Kein Flughafenausbau - Für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr", kurz: BBI, ist ein Zusammenschluss von mehr als 80 Initiativen. Das Bündnis streitet für die Wiedergewinnung und den Erhalt der Lebensqualität der Menschen im Rhein-Main-Gebiet. Es setzt sich für die Schaffung einer lebenswerten Region ein und fordert den Schutz der Menschen vor den schädlichen Auswirkungen des Luftverkehrs und erklärt sich solidarisch mit allen von Verkehrslärmbetroffenen Menschen. Das Bündnis fordert einen verantwortungsvollen Umgang mit der Mobilität.

Die gemeinsamen Ziele sind:

  • Verhinderung des Ausbaus des Frankfurter Flughafens und anderer Flughäfen in der Region
  • Schaffung von nächtlicher Ruhe durch ein absolutes Nachtflugverbot von 22 - 6 Uhr
  • Schaffung von rechtlich einklagbaren Grenzen der Belastung für die Bürgerinnen und Bürger
  • Verursachergerechte Zuordnung von Kosten auf die Luftverkehrsindustrie; Stopp der Subventionen
  • Verringerung der Flugbewegungen auf maximal 380.000/Jahr und der bestehenden Belastungen durch Fluglärm, Luftverschmutzung und Bodenverbrauch durch Flugverkehr im Rhein-Main-Gebiet
  • Stilllegung der Landebahn Nordwest
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